Ein Haus in den Bergen steht für Ruhe, Weitsicht und ein starkes Heimatgefühl. Gleichzeitig gehören in den Alpen Naturgefahren wie Steinschlag, Hochwasser oder Lawinen zur Realität. Spätestens seit dem grossen Bergrutsch in Blatten im Lötschental fragen sich viele Eigentümerinnen und Eigentümer
Wie sicher ist meine Immobilie und was bedeutet ein solches Risiko für den Wert

Der folgende Überblick hilft, die eigene Situation besser einzuordnen.

Was der Bergrutsch in Blatten zeigt

Der Bergrutsch in Blatten im Mai 2025 hat deutlich gemacht, wie rasch sich eine vertraute Umgebung verändern kann. Teile des Dorfes wurden von Fels, Eis und Geröll überrollt, Häuser zerstört oder unbewohnbar.

Solche Ereignisse sind für Betroffene in erster Linie menschliche Katastrophen. Gleichzeitig werfen sie Fragen auf

Liegt Ihre Immobilie in einer Gefahrenzone

Die Schweiz erfasst Naturgefahren sehr genau. Über die kantonalen Geoportale oder das Bundesportal map.geo.admin.ch lässt sich prüfen, ob ein Grundstück in einer Gefahrenzone liegt. Abgebildet werden unter anderem

Viele Liegenschaften in alpinen Gebieten liegen in Bereichen mit einem gewissen Risiko. Das bedeutet nicht automatisch Gefahr im Alltag, zeigt aber, dass sich ein genauer Blick lohnt.

Warum Naturgefahren zunehmen können

Fachleute weisen seit Jahren darauf hin, dass sich die Alpen verändern. Gründe sind unter anderem

Wenn Eis und gefrorene Böden verschwinden, verlieren Hänge an Stabilität. Dadurch können Steinschläge, Rutschungen oder Hochwasser häufiger oder stärker auftreten.

Dass die Schweiz dies ernst nimmt, zeigt sich an

Gerade in bekannten Risikogebieten wird eng mit Geologinnen und Geologen gearbeitet.

Auswirkungen auf den Wert einer Immobilie

Ob und wie stark Naturgefahren den Marktwert beeinflussen, hängt vom Einzelfall ab. Faktoren sind zum Beispiel

Studien zeigen, dass Immobilien in mittleren bis hohen Gefahrenzonen teilweise etwas unter dem sonst üblichen Marktpreis gehandelt werden. Gleichzeitig entscheiden viele Kaufinteressierte bewusst für eine Berglage und nehmen ein gewisses Risiko in Kauf, wenn Schutzbauten und Sicherheitskonzepte überzeugen.

Wichtig ist Transparenz. Wer Risiken verschweigt, verliert Vertrauen. Wer sie verständlich einordnet, schafft Sicherheit

Was Eigentümerinnen und Eigentümer konkret tun können

Wer eine Immobilie in einer Bergregion besitzt oder kaufen möchte, kann einige Schritte prüfen

  1. Gefahrenkarte studieren
    Ein Blick in die kantonalen Karten oder auf map.geo.admin.ch zeigt, ob das Grundstück in einer Gefahrenzone liegt und welche Ereignisse relevant sind.
  2. Versicherungsschutz klären
    Elementarschäden sind in der Schweiz in vielen Kantonen über die Gebäudeversicherung abgedeckt. Dennoch lohnt sich ein Gespräch mit Versicherer oder Berater, um Leistungen und Grenzen zu kennen.
  3. Gemeinde und Fachstellen einbeziehen
    Gemeinden und kantonale Fachstellen informieren über frühere Ereignisse, bestehende Schutzbauten und geplante Projekte.
  4. Bei besonderen Lagen Gutachten prüfen
    Bei exponierten Hanglagen oder älteren Gebäuden kann ein geologisches oder bautechnisches Gutachten sinnvoll sein.
  5. Unterhalt und Schutzmassnahmen ernst nehmen
    Wasserführungen, Stützmauern oder Entwässerungen sollten regelmässig kontrolliert und bei Bedarf verbessert werden.

So entsteht ein Bild, das sowohl Risiken wie auch vorhandene Sicherheiten berücksichtigt.

Bedeutung für Kaufinteressierte

Wer ein Haus oder eine Wohnung in den Alpen kaufen möchte, sollte sich nicht nur in die Aussicht verlieben, sondern auch die Rahmenbedingungen kennen. Gute Fragen für eine Besichtigung sind

Eine sorgfältige Abklärung hilft, Überraschungen zu vermeiden und den Kauf langfristig zu tragen.

Rolle der i24 immobilien gmbh

Als regional verankertes Familienunternehmen begleitet die i24 immobilien gmbh seit vielen Jahren Verkäufe und Käufe in Regionen mit sehr unterschiedlicher Risikolage, darunter auch das Glarnerland und voralpine Gebiete.

In unserer Arbeit achten wir darauf

Ziel ist immer eine Lösung, die nicht nur finanziell, sondern auch menschlich stimmig ist.

Quellen (Auswahl): 

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